Frühaufsicht an der Ennser Volksschule

Das Thema Frühaufsicht an der Ennser Volksschule war ein brennendes Thema in den vergangenen Monaten. Nachdem aufgrund der Coronakrise die Beaufsichtigung vor Unterrichtsbeginn in der Volksschule eingestellt wurde, standen insbesondere berufstätige Eltern vor großen Problemen. Die ÖVP Enns brachte aus diesem Grund einen Dringlichkeitsantrag in der Herbstsitzung des Ennser Gemeinderates ein, da hier schleunigst gehandelt werden musste.

In weiterer Folge konnte dank der konstruktiven Zusammenarbeit aller Fraktionen, der Schulleitung und des Stadtamtes die Frühaufsicht für viele Kinder wieder ermöglicht werden. Die Lösung ermöglicht einerseits, die Corona-Bestimmungen einzuhalten, andererseits haben berufstätige Eltern wieder die Möglichkeit, ihre Kinder schon am frühen Morgen zu Schule zu bringen, wo sie dann beaufsichtigt wurden. 

Sicherheit an erster Stelle
In zwei Gruppen können insgesamt über 60 Kinder ab 7.00 Uhr beaufsichtigt werden. Die Aufsicht übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Team der schulischen Nachmittagsbetreuung, darüber hinaus haben auch Bürgerinnen schon ihre Hilfe angeboten. In beiden Gruppen wird auf die Sicherheitsabstände geachtet, die Gruppen und ihre Aufsichtspersonen bleiben stets gleich, sodass das Risiko einer möglichen Corona-Ausbreitung möglichst gering gehalten werden kann.

Während des zweiten Lockdowns wurde die Frühaufsicht eingestellt, die Nachfrage war laut Schulleitung der Volksschule Enns zu gering. Wenn der Bedarf nach dem erneuten Hochfahren des Schulbetriebs wieder gegeben ist, wird die ÖVP Enns darauf achten, dass die Frühaufsicht unverzüglich wieder aufgenommen wird.

„Gerade jetzt, wo Eltern oft beruflich intensiv gefordert sind und wenig flexibel sein können, ist diese Unterstützung durch Stadt und Schule extrem wichtig“, betont Gemeinderätin Eva Wartlik, die als Mutter und Klassenelternvertreterin die ÖVP-Initiative zur Wiedereinführung der Frühaufsicht maßgeblich vorangetrieben hat.

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