Mein bester Freund, das ist mein Hund

„Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber nicht erstrebenswert“, sagt ein alter Spruch, dem Stadtrat Gunnar Fosen nur zustimmen kann.

Nach langen Jahren mit einem Mischling ist er seit knapp vier Jahren Besitzer eines schwarzen Labradors. Aber auch ein mittlerweile in die Jahre gekommener Kater gehört zum Haushalt des Stadtrates. Fosen streicht aus eigener Erfahrung die Bedeutung der Haustiere für das psychische Wohl von Menschen heraus und weist auf Studien hin, welche den Einfluss der Haustiere auf das seelische Wohl der Menschen nachweisen. „Gerade in schwierigen Zeiten haben Haustiere eine wichtige Aufgabe und helfen, die Menschen, von ihren Sorgen abzulenken.“ Dabei spielt es, so die Studien, keine Rolle, um welche Haustiere es sich handelt. So wie die Erwachsenen durch den Kontakt mit Tieren profitieren, tun das auch Kinder. Sie entwickeln eine Bindung zu ihren Haustieren und lernen Verantwortung für diese zu übernehmen. Das stärkt ihr Selbstwertgefühl. Ein Haustier kostet jedoch auch eine Menge Geld, Energie, Zeit und erfordert oft das Zurückstellen der eigenen Interessen, zumal dann, wenn ein Urlaub ansteht, das gewünschte Hotel den vierbeinigen Liebling aber nicht aufnehmen will! Die Anschaffung will daher wohl überlegt sein. „Ein Haustier eignet sich nicht als Weihnachtsgeschenk“, so der Ennser Stadtrat. „Wer aber nach reiflicher Überlegung und unter Abwägung aller Eventualitäten ein Haustier bei sich aufnimmt, hat das große Los gezogen!“

Zahlen & Fakten auf einen Blick
565 Hunde 
sind in der Stadt Enns insgesamt gemeldet.
26 Wachhunde sind derzeit in Enns gemeldet.
7 Therapiehunde gibt es aktuell in der Stadt Enns.
532 sonstige Hunde wurden neben Wachhunden und Therapiehunden in Enns gemeldet.
€ 21.488,00 betragen die bisherigen Einnahmen aus der Hundeabgabe 2020. (Stand: 20.11.2020)

 

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Stadtrat Gunnar Fosen mit seinem schwarzen Labrador Carlos.