ÖVP fordert kostenlose COVID-Testmöglichkeit in Enns

Aufgrund der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung, die mit 8. Februar 2021 in Kraft tritt, sind für körpernahe Dienstleistungen wie Friseure, Masseure, Fußpfleger etc. „Zutrittstests“ erforderlich. In Oberösterreich existieren derzeit 45 öffentliche Teststraßen. Die für Ennserinnen und Ennser nächstgelegenen Teststraßen befinden sich dabei in Linz bzw. in Mauthausen. Die ÖVP drängt nun auf die Umsetzung einer Teststation in Enns.

Insbesondere für ältere Menschen ist die lange Anfahrt zu Teststationen in Linz oder Mauthausen mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr beschwerlich. Und nicht alle Senioren haben einen eigenen PKW zur Verfügung. Wir fordern daher eine wohnortnahe Testmöglichkeit für alle Ennserinnen und Ennser“, so Vize-Bürgermeister Rudi Höfler. Auch unsere Pädagoginnen und Pädagogen haben einen erhöhten Bedarf an regelmäßigen Tests und sind von den langen Anfahrtswegen betroffen.

Derzeit wird von Rotem Kreuz und der ÖGK geprüft, ob die organisatorischen und personellen Voraussetzungen für eine Teststation in Enns vorhanden sind. Darüber hinaus forderte Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander bereits beim zuständigen Bundesminister Anschober ein, dass auch die Testungen in Apotheken sowie Betrieben als „Zutrittstests“ anerkannt und kostenlos werden müssen, was nun seitens des Bundes so auch umgesetzt wird. Nur so kann ein möglichst breites Testangebot und damit eine hohe Beteiligung geschaffen werden. 

ÖVP Enns drängt auf eine rasche Lösung
Nun sind der Bürgermeister und die Stadtgemeinde Enns am Zug, um alle notwendigen Voraussetzungen für eine Teststraße in Enns zu schaffen. Das Thema nur parteipolitisch medial zu fordern, genügt hierbei nicht. Es braucht nun rasche Maßnahmen, um einen öffentlichen Teststandort für Enns durchzusetzen“, so Vize-Bürgermeister Rudi Höfler.

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